Bühnenbau |
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So setzt auch die THAG stets auf ein gutes Bühnenbild, damit ihre Produktionen auch eine entsprechend gute Wirkung haben. Für die mitunter recht aufwendigen Bühnenaufbauten war über viele Jahren Klaus Knieschke verantwortlich. Neben seiner Tätigkeit als Schulhausmeister engagierte er sich für die THAG. Schon für das Stück "Ein Inspektor kommt" (1974) von John B. Priestley hatte er mit Schülern zusammen die Bühne hergerichtet. Mit viel technischem Know-how meisterte er alle Schwierigkeiten, die in all den Jahren entstanden. Ob englische oder russische Landhäuser, oder gar antike römische Kaisergemächer: All das entstand unter seinen Händen. So schwang er seit Jahren Bohrer und Säge, ist mit Hammer und Feile zur Stelle, nagelt, leimt und dübelt, bis alles am richtigen Fleck war. Für die nötigen Spezial-Effekte wurde dann auch mal eine Sonderschicht eingelegt: Wenn planmäßig Decken einstürzen, Kronleuchter runterfallen und anderes mehr, dann hat Herr Knieschke mit seinen Mannen wieder ganze Arbeit geleistet. Was sich zunächst oft einfach anhört, ist in der Ausführung schon recht arbeitsintensiv. Gemeinsam mit einigen Schülern wird dann alles nach den Wünschen von Regisseur Hans-Joachim Weise gebaut. Die Bühne wurde für schon manche Inszenierung vollständig niedergerissen und neu aufgebaut. So wurde für die Aufführung von Carlo Goldonis "Das Kaffeehaus" eines der schönsten Bühnenbilder der letzten Jahre für die THAG- geschaffen. Klaus Knieschke baute wieder über viele Wochen mit seinem Team eine italienische Piazza. Zwar ging Herr Knischke vor einigen Jahren in den wohlverdienten Ruhestand. Doch noch bis heute ist der Ratgeber und Helfer in der Not und treuer Besucher der THAG-Aufführungen.
Eine besondere Rolle beim Bühnenbau spielte auch Christian Hetz. Seine Meisterleistung zeigte er für Goldonis "Kaffeehaus". Hierfür hat er die gesamte Bühne bemalt! In den Sommermonaten nahm sich Christian Hetz der Bühne an und komplettierte die Szenerie mittels seiner Kunst. Christian Hetz war von 1979 bis 1983 Schüler der Max-von-Laue-Schule und schon damals aktiv in der THAG. Er spielte in den Stücken "Der eingebildete Kranke" von Molière und "Der Lügner und die Nonne" von Curt Goetz mit. Mit einer Gruppe ehemaliger Schüler spielte er in einem Curt-Goetz-Abend mit. Auch trat er als Schauspieler im "Theater im Bahnhof" am Kranoldplatz in Lichterfelde-Ost auf. Für die THAG hat er schon mehrfach zu Farbe und Pinsel gegriffen: für "Volpone" von Stefan Zweig, "Der Tag, an dem der Papst gekidnapped wurde" von Joao Bethencourt und "Arsen und Spitzenhäubchen" von Joseph Kesselring. Außerdem hat Christian Hetz seit zehn Jahren die Plakate zu den THAG-Aufführungen gestaltet. Home | Aktuell
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